Bundesliga
Die Basketball Bundesliga – Wie alles begann
Deutschland gilt als eines jener Länder, in denen der Boom um den Basketball in den letzten Jahrzehnten am stärksten anlief. Kein Wunder also, dass auch hierzulande eine gute Nachwuchsförderung stattfindet und die besten Spieler in einer eigenen Liga um die Meisterschaft kämpfen.
Die Gründerjahre der Liga
Schon mit den ausgehenden 30er Jahren des 20. Jahrhunderts war es üblich, den Titel der besten nationalen Mannschaft auszuspielen. Zur Gründung einer Liga kam es allerdings erst 1964. Wie es damals häufiger vorkam, gestaltete sich die Aufteilung den Regionen der Nation entsprechend: Darum gab es eine Gruppe Nord und eine Gruppe Süd, die zunächst mit jeweils 10 Teams bestückt waren. Diese Zahl reduzierte sich in den Folgejahren auf acht Mannschaften pro Gruppe, ehe zur Saison 1975 erstmals die eingleisige Basketball Bundesliga starten konnte. Doch in den letzten Jahrzehnten wurde viel an der Struktur geändert. So stieg die Zahl der teilnehmenden Vereine bis auf gegenwärtig 18 an. Zudem wechselte mehrfach der namensgebende Sponsor der Liga.
Fest in Leverkusener Hand
Betrachtet man sich die Titelträger der Basketball Bundesliga, so fällt eines auf: Es gelang dem jeweiligen Meister überraschend oft, den Sieg des Vorjahres zu verteidigen. Besondere Achtung erwarb sich auf diesem Gebiet Bayer Leverkusen: Die Mannschaft aus Nordrhein-Westfalen errang insgesamt 14 Titel und blieb zwischen 1990 und 1996 sogar alleiniger Meister. Erst als 1997 die Wachablösung durch Alba Berlin erfolgte, sank auch Leverkusens Stern. Sowohl für Bayer als auch Berlin muss man allerdings konstatieren, dass die Teams jeweils eine Ära in der Liga geprägt und damit auch sehr viel zur Kultivierung des Sportes beigetragen haben.