Brose Baskets

Der amtierende Deutsche Meister Brose Baskets Bamberg

Wahren Erfolg hat nur, wer sich dauerhaft gegen die Konkurrenz durchsetzen kann. So mag es zwar immer wieder Vereine geben, die sich kurzfristig zu hohen Zielen aufschwingen. Doch nur wer sich über mehrere Jahre in die Spitzenposition vordrängt, ist wirklich stark. So wie die Brose Baskets.

Erfolg aus Bamberg

Man mag es diesem erfolgshungrigen und ambitionierten Team nicht ansehen, aber bereits im Jahre 1955 wurde es gegründet. Und damit lange vor den meisten anderen Mannschaften der Bundesliga. Indessen gelang es den Bambergern oft nicht, diesen Vorsprung auch in Titel umzumünzen. So wurde allein 1992 der Pokalsieg errungen. Aber zu viele Probleme innerhalb des Klubs wirkten wie ein Bremsklotz und hinderten die Mannschaft an weiteren Erfolgen. Häufiger wurde der Hauptsponsor gewechselt, wodurch stets auch strukturelle Veränderungen einhergingen. Doch damit war auch der Verbleib in der höchsten deutschen Spielklasse gefährdet, denn Probleme mit dem Hauptsponsor führten 2003 zur faktischen Handlungsunfähigkeit der Brose Baskets. Erst nach zähen Verhandlungen gelang die Einigung und der Kader musste nicht den Weg in die unteren Ligen antreten.

Mit geballter Kraft

Und das sollte sich auszahlen. Denn standen die Bamberger eben noch mit dem Rücken zur Wand, so schien ihnen genau diese Situation den nötigen Aufschwung für die Zukunft zu bescheren. So stellte man sich neu auf und holte schon im Jahre 2005 die erste Meisterschaft in die oberfränkische Heimat. Und es sollte nicht die Letzte bleiben. Erneut zwei Jahre später gelang die Rückkehr des Titels, der zwischenzeitlich für ein Jahr in Köln gastierte. Aber wiederum gelang es nicht, die Trophäe zu verteidigen. Zunächst musste man Berlin und anschließend Oldenburg den Vortritt lassen. Doch in den Jahren 2010 und 2011 zierte die Meisterschaft wieder die Vitrinen der Brose Baskets. Zeitgleich wurde auch zweimal der nationale Pokal gewonnen. Es scheint also, als ob die Bamberger gegenwärtig beinahe konkurrenzlos wären.