Spielplan EM 2011

Der Spielplan der Basketball EM 2011

Alle zwei Jahre wird in Europa um die kontinentale Basketballkrone gekämpft. Auch im Jahre 2011 findet daher eine solche Meisterschaft statt, bei der Titelträger Spanien versuchen wird, den Pokal zu verteidigen. Bei den knapp dreiwöchigen Spielen dürfte der komplizierte und mit wenig Freizeit gespickte Spielplan jedoch die größte Hürde aller Teams darstellen.

Die Vorrunde

Der Spielplan EM 2011 hält zunächst ein volles Programm für die anwesenden 24 Teams bereit. Denn sie splitten sich in vier Vorrundengruppen zu je sechs Mannschaften auf. Und dort geht es vom 31. August bis zum 5. September wirklich Schlag auf Schlag. Alle Nationen müssen gegen jedes der anderen Länder spielen und somit insgesamt fünf Partien bewältigen. Zeit zur Erholung bleibt da nicht. Für jedes gewonnene Duell werden zwei Punkte verteilt, für eine Niederlage immerhin noch ein Zähler vergeben. Diese werden in einer Tabelle addiert. Von den sechs Teilnehmern pro Gruppe erreichen nur jeweils drei die nächste Runde. Da die Qualitätsdichte sehr hoch ist, sollten auch Fehltritte und vermeidbare Niederlagen der Seltenheit angehören.

Foto: DBB/Camera 4.

Die zweite Runde

Von den ursprünglich 24 Teams erreichen somit derer 12 die zweite Runde. Sie werden in zwei Gruppen zu erneut jeweils sechs Teams unterteilt. An den zur Verfügung stehenden sechs Wettkampftagen finden somit täglich drei Spiele statt, die nach dem selben Punktesystem wie die Vorrunde gewertet werden. Auch hier erlaubt es der enge Zeitplan nicht, Ausfälle oder Schwächephasen zu kompensieren. Lediglich ein Ruhetag am Ende der Vorrunde sowie der zweiten Runde wird den Athleten gegönnt. Aus den beiden Gruppen kommen jeweils die vier besten Teams weiter. Somit ziehen insgesamt acht Mannschaften in die abschließenden Finalrunden ein, bei denen es im KO-System gegeneinander geht.

Die Finalrunde

Für die Finalrunde hält der Spielplan EM 2011 die eine oder andere Besonderheit bereit. So geht es einerseits im direkten Duell gegen ein zuvor aus der Tabelle der zweiten Runde bestimmtes Team. Wer dort siegt, zieht automatisch in die nächste Runde ein. Wer dagegen verliert, hat zwar keine Chancen mehr auf den Turniersieg, darf aber zumindest ein weiteres Spiel gegen eine andere ebenfalls unterlegene Mannschaft bestreiten. Denn von den verbliebenen acht Teams wird ein genaues Ranking erstellt, welches insbesondere im Hinblick auf die Olympischen Spiele für die Vergabe der freien Plätze verantwortlich ist. Insgesamt sind in der Finalrunde fünf Spiele denkbar, wobei das fünfte entweder das Finale oder die Partie um die Bronzemedaille darstellt. Zugegeben, das System ist etwas komplex. Wer am Ende den Titel erringen will, darf sich zumindest in den letzten Duellen jedoch keinen Fehltritt mehr erlauben.