Basketball

Basketball – Die Geschichte eines faszinierenden Sports

Heutzutage gilt der Basketball als eine der weltweit erfolgreichsten Sportarten: Die Superstars werden wie Helden verehrt, die Spiele locken ein mehrere Tausend Köpfe umfassendes Publikum in die Hallen und gewonnene Meisterschaften rufen den Ausnahmezustand hervor. Doch die Geschichte des Sportes ist sehr bewegt und entsprang eher einem Zufall.

Der Wurf auf Pfirsichkörbe

Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts galt der Football in den Vereinigten Staaten als hauptsächlich ausgeübte Freizeitbeschäftigung. Ebenso gab es halbwegs professionelle Teams. Diese litten jedoch darunter, in den kalten Monaten nicht spielen zu können. Zu sehr rostete ihr Körper in der Zeit ein und umso mehr Aufbauarbeit war anschließend notwendig. Der Kanadier James Naismith, der eine solche Football-Mannschaft betreute, suchte daher nach einer Abwechslung. Zur Minderung der Verletzungsgefahr wurden Pfirsichkörbe auf knapp 3 Meter Höhe gehängt, an die damals natürlich niemand heranreichte. Auf sie wurde mit Bällen geworfen und ein Spiel dafür entwickelt. Doch bis zum Basketball Spielfeld in seiner heutigen Form sollte es noch einige Jahre gedauert. Damals war es den Zuschauern auf ihren Tribünen auch noch möglich, die Würfe zu verhindern – mit einem hinter dem Korb angebrachten Brett wurde diese Gefahr jedoch gebannt.

Gut Ding will Weile haben

Dessen ungeachtet brauchte es viele Jahre, bis sich der Basketball zunächst national durchsetzen konnte. Über kleinere Ligen wurde der Sport populärer, schwappte in andere Länder über und steigerte damit seinen Bekanntheitsgrad. Aber erst mit der Gründung der nordamerikanischen Basketballliga NBA im Jahre 1949 bekamen Vereine wie Sportler die lange ersehnte öffentliche und mediale Beachtung. Von da an war es nur noch ein geringer Schritt zu den weltweit bekannten Teams und Spielern, denen beinahe ein gottgleicher Status zukam. Heute ist der Basketball daher aus keinem sportlichen Großereignis mehr wegzudenken.