Fiba

Die Aufgaben des Weltbasketballverbandes Fiba

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Es wird gerne angenommen, dass die NBA das Herz des weltweiten Basketballspieles sei. Doch bei ihr handelt es sich um die nordamerikanische Basketballliga und somit lediglich um einen nationalen Verband. Internationale Tätigkeiten für den Sport übernimmt dagegen die Fédération Internationale de Basketball (FIBA).

Worum handelt es sich dabei?

Die FIBA wurde 1932 im schweizerischen Genf gegründet. Nötig wurde diese Maßnahme, da der Basketball seit 1930 eine Olympische Sportart war und die Ausscheidungswettkämpfe sowie Ranglisten weltweit nach den gleichen Regeln organisiert werden sollten. Zur Ausarbeitung dieser Normen wurde eben jener Dachverband ins Leben gerufen, dem alle nationalen Verbände zu unterstellen waren. Ebenso gab es die Änderung, dass die Belange des Sportes, die bislang sogar vom Handball-Weltverband übernommen wurden, nun als eigenständig galten. Für den Basketball war dieser Schritt notwendig, um sich unter den anderen Sportarten zu positionieren, gleichzeitig jedoch eine starke Führung zu präsentieren. Man hatte sich zwar nicht isoliert, so doch aber unabhängig von ähnlichen Verbänden gemacht und damit seinen Platz behauptet.

Die Aufgaben des Dachverbandes

Heute gehören der FIBA 213 nationale Verbände an. Gerade hinsichtlich der großen Turniere muss hier ein Vergabeschlüssel für die freien Plätze bestimmt werden. Schließlich kann aus der Gesamtzahl der potentiellen Teams nicht jedes teilnehmen. Die Organisation der Qualifikationsturniere übernimmt daher die Fédération Internationale de Basketball. Aber sie ruft auch neue Wettkämpfe aus oder streicht jene, die als überholt gelten. So wurden in den letzten Jahren viele Turniere für den Nachwuchsbereich erdacht. Auch den Frauenmannschaften sind neuerdings mehr Möglichkeiten gegeben, sich zu präsentieren. Hierbei handelt es sich gewissermaßen um das Pendant zum Boom im Frauenfußball. Die Dachverbände leisten dabei eine wichtige Pionierarbeit, den bisher leicht verkannten Unterarten des Sportes die größtmögliche Bühne zu bieten.

Künftige Herausforderungen

Doch mit diesen geleisteten Tätigkeiten sind die Aufgaben der FIBA noch längst nicht beendet. Stattdessen gilt es, auch für kommende Wettkämpfe die Austragungsorte und Rahmenbedingungen festzulegen. Ebenso wollen die Reformen des Sportes auf den Weg gebracht werden. Diese liegen zum einen darin, dass das Spiel nichts von seinem zeitlosen Charakter verliert und auch von den kommenden Generationen noch geschätzt wird. Zum anderen wird es indessen zunehmend wichtiger, auch den wirtschaftlichen Wert des Basketballs auszuschöpfen und damit die finanzielle Seite nicht zu vernachlässigen. Denn wo Superstars wie Michael Jordan oder Magic Johnson zu den Aushängeschildern zählen, da muss das Spiel medial und kommerziell fachgerecht vermarktet werden, um seinem Stellenwert gerecht zu werden. Der Dachverband wird somit auch in den kommenden Jahren noch daran arbeiten, die Strukturen des Sportes zukunftsfähig zu gestalten.