Hall of Fame
Was ist die Hall of Fame des Basketball?
Wie ehrt man die erfolgreichsten Athleten einer Sportart eigentlich in besonderem Maße? Im Basketball gibt es neben den nationalen und internationalen Titeln dafür eine spezielle Maßnahme: die Hall of Fame. In dieser Ruhmeshalle wird den herausragenden Protagonisten des Spieles gedacht – nicht wenige halten sie damit für unsterblich.
Was ist die Hall of Fame?
Bei der Halle handelt es sich nicht lediglich um einen Namen, sondern tatsächlich um ein existierendes Gebäude. Dieses steht in Springfield im US-amerikanischen Bundesstaat Massachusetts und wurde dort im Jahre 1959 erbaut. Hier wird mit Wandtafeln an die großen Spieler, Trainer, Schiedsrichter und selbst Förderer des Sportes erinnert. Ebenso können hier Andenken von ihnen bewundert werden, wie etwa die Schuhe oder Trikots der jeweiligen Personen. In einigen wenigen Fällen ist auch die Aufnahme kompletter Teams in die Ruhmeshalle möglich. Bei der Aufnahme wird nicht nach Nationalitäten getrennt, wenngleich die Anzahl der US-Amerikaner sehr deutlich überwiegt und bestenfalls durch einige Europäer hin und wieder unterbrochen wird.
Nominierung und Ernennung
Der Prozess, der der Aufnahme in die Hall of Fame vorausgeht, ist sehr undurchsichtig. Zunächst soll ein Spieler seit mindestens sechs Jahren seine aktive Karriere beendet haben. Trainer und Offizielle müssen dagegen wenigstens 25 Jahre tätig gewesen sein. Sind diese Fristen erreicht, so entscheiden vorab sechs unterschiedliche Nominierungskomitees über die einzelnen Namen. Hier trennt sich bereits die Spreu vom Weizen. Wonach die jeweiligen Personen akzeptiert oder abgelehnt werden, ist jedoch nicht transparent. Denn die Mitglieder der Gremien sowie deren Verfahren zur Beurteilung werden nicht bekannt gegeben. Erst wenn hier eine Einigung etwa für einen Sportler erzielt wurde, entscheidet das Ehrenkomitee über dessen tatsächliche Aufnahme. Diese findet in einem feierlichen und weltweit medial beachteten Rahmen statt. Wer aufgenommen ist, zählt faktisch zu den Legenden des Basketballs.
Berühmte Mitglieder
Natürlich sind alle Personen von Rang und Namen in der Hall of Fame vertreten. So wie etwa der legendäre Trainer Arnold Auerbach, dem insgesamt neun Meisterschaften mit seinen Teams vergönnt waren. Übertroffen nur von Phil Jackson. Jenem Coach also, der mit den Chicago Bulls und den Los Angeles Lakers gleich 11 Titel erringen konnte. Doch wer ihn nennt, muss auch Michael Jordan erwähnen, den vielleicht größten Basketballspieler aller Zeiten. Seit dem Jahre 2009 ist auch er in der Ruhmeshalle verewigt. Ebenso natürlich seine ehemaligen Weggefährten und Kontrahenten wie Larry Bird, Earvin Johnson oder Patrick Ewing. Einen deutschen Spieler sucht der Betrachter allerdings noch vergeblich in der Liste. Jedoch dürften Dirk Nowitzkis Chancen auf eine Nominierung sehr gut stehen.