NBA
Die NBA – Stärkste Basketball-Liga der Welt
Wer an den Basketball denkt, assoziiert damit im Regelfall zunächst die NBA. Und das nicht einmal zu Unrecht, denn immerhin handelt es sich hierbei um die weltweit stärkste Liga dieses Sportes. Superstars wie Michael Jordan oder Magic Johnson wurden hier zu Legenden und errangen Titel um Titel. Es lohnt sich also, die Liga näher zu betrachten.
Der Beginn der National Basketball Association
Erst im Jahre 1946 wurde die nordamerikanische Basketballliga gegründet. Und ihr kam zunächst ein eher kommerzieller Zweck zu, denn immerhin sollten die vielen leer stehenden Sporthallen der Nation mit Leben gefüllt werden. Das funktionierte jedoch nur nach einem festen Plan, der regelmäßige Events anbot und somit die Auslastung garantierte. Allerdings formierten sich sehr schnell konkurrierende Ligen, unter denen sich die NBA anfangs nur mühsam behaupten konnte. Erst als zum Beginn der 50er Jahre eine solche ähnlich gelagerte Liga unter einem Bestechungsskandal litt, war der Kampf um die Gunst der Zuschauer erfolgreich. Schon bald stieg mit George Mikan der erste Superstar wie Phönix aus der Asche und sorgte für weiteres Aufsehen.
Es folgte Ära auf Ära
In den kommenden Jahrzehnten konnte die Liga ihre Vormachtstellung nicht nur festigen, sondern stetig ausbauen. Einen großen Anteil daran hatten Teams wie die Boston Celtics, die Detroit 76ers, die Chicago Bulls oder die Los Angeles Lakers. Ihnen war es zu verdanken, dass ihr ebenso erfolgreiches wie atemberaubendes Spiel immer neue Generationen von Bewunderern in die Hallen und vor die Fernsehgeräte lockte. Damit reifte der Basketball national zu einer der großen Sportarten wie etwa dem Eishockey, dem Football oder dem Baseball. Das freilich sorgte auch für den wirtschaftlichen Aufstieg der NBA. Sie schuf sich ihre Helden nun selbst und lockte damit immer mehr Fans und Investoren an.

Liga der Gegensätze?
Wer heute die Liga betrachtet, der sieht zunächst 30 Teams in sechs unterschiedlichen Divisionen. Sie spielen an den 82 Spieltagen der Liga sowie den folgenden Playoff- und Finalpartien den Meister aus. Ebenso werden häufig nur die starken Spieler und ihr millionenschweres Gehalt erkannt. Doch da gegenwärtig erneut ein Spielerstreik in Rede steht, muss auch die Kehrseite der Medaille betrachtet werden. Denn nicht wenige Wasserträger der Teams sind noch immer schlecht bezahlt und können sich durch ihre Karriere kein gutes Auskommen sichern. Von Anschlussverträgen ganz zu schweigen. Die NBA weist somit nicht nur Licht auf, sondern hat auch viele schattige und durchaus kalte Stellen, die sie bekämpfen muss. Denn die stärkste Liga der Welt sollte stets in der Lage sein, derlei Probleme gar nicht erst aufkommen zu lassen.