Streetball

Streetball – Die 10 wichtigsten Unterschiede zum Basketball

Eine Unterart des Basketballs macht seit den frühen 90er Jahren auf sich aufmerksam: der Streetball. Die Parallelen zwischen beiden Sportarten sind zwar offensichtlich, dennoch gibt es auch gravierende Unterschiede zwischen ihnen. Allerdings fällt es nicht schwer, sie voneinander zu trennen, denn die Gegensätze springen doch deutlich einem jeden Betrachter ins Auge.

Das Spiel

Im Gegensatz zum Basketball, bei dem jeweils fünf gegen fünf Spieler um die Punkte ringen, werden die Teams beim Streetball aus lediglich drei Mitgliedern gebildet. Auf einen Schiedsrichter sowie das Kampfgericht kann zudem gänzlich verzichtet werden. Die zu sanktionierenden Fouls mahnt die angreifende Mannschaft an. Ein weiterer Unterschied liegt in der Wertigkeit der Würfe: Außerhalb der sogenannten 3-Punkte-Linie können Körbe erzielt werden, die zwei Punkte einbringen. Innerhalb der Linie zählt jeder Treffer dagegen nur einfach. Die herkömmliche Zählweise wurde somit etwas abgewandelt. Nach solchen Erfolgen wird das Spiel nicht unter dem Korb wiederangepfiffen, sondern beginnt mit dem Ballbesitz des Teams, das den Treffer kassiert hat. Ihm wird der Ball mit einem Bodenpass zugeworfen.

Die Bedingungen

Statt des üblichen Feldes mit seinen zwei Hälften wird beim Streetball nur eine Halbseite bespielt. Es gibt somit auch nicht zwei Körbe, sondern lediglich einen. Da stets die ballführende Mannschaft attackiert, wechseln sich Offensive und Defensive gewissermaßen ab. Allerdings geschieht das in übersichtlichen Rhythmen, denn nach jedem Ballgewinn muss das Spielgerät zunächst außerhalb der Punktezone gebracht werden, wodurch eine Ordnung der Spieler und ein Neuaufbau beider Parteien möglich ist. Doch nicht nur das Spielfeld ist für diese Sportart abgewandelt: Auch die vorgegebene Zeit fehlt völlig. Es wird grundsätzlich so lange gespielt, bis eine zuvor vereinbarte Anzahl an Punkten erreicht worden ist. Dabei geht es in der Regel bis 11, 15 oder sogar 21 Zählern.

Die Varianten

Wird beim Basketball noch nach festen Regeln gespielt, die lediglich in den einzelnen Ligen ein wenig voneinander abweichen können, so ist die Bandbreite der unterschiedlichen Varianten beim Streetball sehr vielfältig. Denn statt des „Drei gegen Drei“ können auch lediglich zwei Protagonisten gegeneinander spielen. Ob nach einem Korb der Ball an das verteidigende oder angreifende Team geht, differenziert sich ebenso bei den jeweiligen Spielformen. Auch die Frage, ob der Ball nach einem Offensivrebound hinter die 3-Punkte-Linie gebracht werden muss, hängt von dem bestimmten Spiel ab. Es ist also offensichtlich: Die Ausformungen der Regeln werden hier sehr viel leichter verändert als beim Basketball. Das mag einerseits dem Spielspaß dienen, hält die Investoren jedoch auch von einer Kommerzialisierung des etwas unübersichtlichen Sportes ab. Vielleicht ist Letzteres auch der Hauptunterschied zum Basketball.