Dirk Nowitzki

Alles über den deutschen Superstar Dirk Nowitzki

Es sind nur wenige Namen des Basketballs, die bei vielen Fans gleichermaßen ein Funkeln der Augen und einen respektvoll anerkennenden Blick hervorrufen. Michael Jordan etwa oder Kobe Bryant. Doch verstärkt wird auch ein Deutscher genannt: Dirk Nowitzki.

Erste Gehversuche im Basketball

Lange Zeit war nicht klar, wohin es den sportbegeisterten Würzburger ziehen sollte. Vielleicht zum Fußball? Eher nicht, denn Dirk Nowitzki war schon in seinen jungen Jahren größer als andere Kinder. Dagegen zog es ihn zum Tennis, was er bis zu einem gewissen Grad auch durchaus erfolgreich spielen konnte. Allerdings blieben seine körperlichen Maße und Fähigkeiten in der Schule nicht unerkannt. Der Basketball wurde ihm empfohlen. Und das zurecht, wie die späteren Erfolge zeigen sollten. Doch der Weg dorthin war mühsam. Nowitzki übte in der Schulauswahl und später beim Wehrdienst den Sport respektabel aus. Sein Heimatverein, die DJK Würzburg, nahm ihn daher bei den Profis unter Vertrag, wo auf Anhieb eine erfolgreiche Zweitligasaison nebst dem Aufstieg zu Buche stand.

Der Weg in die NBA

Die hervorragenden Leistungen blieben auch den Talentscouts nicht verborgen. So stand Dirk Nowitzki bei vielen deutschen und europäischen Vereinen in den Notizblöcken. Doch das Rennen machten zunächst die Milwaukee Bucks – ein Team aus der nordamerikanischen Profiliga NBA. Nowitzki hatte sich für den sogenannten Draft beworben, bei denen die Mannschaften aus dem erfolgreichen Nachwuchs nach einem festgelegten System auswählen können. Die Bucks entschieden sich also für den Deutschen, tauschten ihn jedoch sofort gegen einen Spieler aus Dallas ein. Nowitzki zog es damit in die Wüstenstadt, der er bis heute treu geblieben ist. Ein Umstand, der im Profisport selten vorkommen mag, dafür aber sehr hoch angesehen wird. Gerade wenn der Spieler seine Mannschaft nicht verlässt, um woanders den Titel zu erringen.

Die Erfolge

Auch wenn die Meisterschaft lange auf sich warten ließ, Dirk Nowitzki konnte sie mit den Dallas Mavericks gewinnen. Nachdem er mit seinem Team bereits im Jahre 2006 erst im Finale scheiterte, war ihm der Triumph 2011 nicht mehr zu nehmen. Der Deutsche wurde zudem zum wertvollsten Spieler der Final-Serie gekürt. Schon vier Jahre zuvor hatte man ihn zum wertvollsten Spieler der regulären Saison gewählt. Eine Wertschätzung, der also satte 82 Spiele zugrunde liegen. Zehn Teilnahmen bei den sogenannten Allstar-Games sind zudem ein deutlicher Beleg dafür, dass Nowitzki in der NBA mittlerweile zu den ganz großen Akteuren zählt. Auch wenn er mit der deutschen Nationalmannschaft bisher nur einmal Bronze bei einer Weltmeisterschaft und einmal Silber bei einer Europameisterschaft erringen konnte: Nowitzki wird schon jetzt in einem Atemzug mit den Legenden des Sportes genannt.