Basketball Maskottchen
Die Maskottchen der Basketball Bundesliga
Körbe und packende Zweikämpfe gehören beim Basketball selbstverständlich zu einem guten Spiel. Doch wie vertreibt sich der Zuschauer eigentlich in der Halbzeit die Langeweile? Viele Vereine lassen dafür ihr Maskottchen auftreten, das auf dem Parkett für Stimmung sorgt. Immer häufiger wird dieses jedoch zum eigentlichen Star des Vereins.
Von Vögeln und Fabelwesen
Betrachtet man sich die heimischen Basketball Maskottchen, so fällt zunächst die Nähe zu Fabelwelten und Mystizismus auf. Nicht selten wandelt ein Plüschdrache durch die Sporthallen und heizt den Fans ordentlich ein. So etwa in Gießen oder Quakenbrück, wo die Feuer speienden Ungetüme allerdings stark verniedlicht daherkommen und besonders bei den jüngsten Anhängern sehr beliebt sind. Eine ähnliche Fantasiegestalt ist Hubird. Bei ihm handelt es sich um einen sogenannten Donnervogel, der in Oldenburg sein Unwesen treibt. Natürlich tut er das auf sympathische Weise, indem er gerne mal den Ball in den Korb hämmert oder sich mit den Fans abklatscht. Jahrelang setzte auch der Berliner Albatros zum Höhenflug an, allerdings scheinen diese Zeiten zunächst vorbei zu sein.
Der Tiger verliert an Gewicht
Daneben gibt es noch weitere Tiere, die den Vereinen der Bundesliga zur Seite stehen. Wie der Pandabär namens Heinz in Essen, der Löwe Bonni in Bonn oder Tiger Walter der Walter Tigers aus Tübingen. Sie alle verzücken die Angereisten vor, während und nach dem Spiel mit ihren sportlichen Einlagen und sorgen damit gerne einmal für Lacher auf den Rängen. Doch dahinter steckt in der Regel sehr viel Arbeit. So ist das Kostüm nicht eben leicht und bequem zu tragen. Die Anstrengungen darin verkommen zu einer Tätigkeit, bei der schnell zwei bis drei Kilogramm Körpergewicht ausgeschwitzt werden. Aber der Dank der Anhänger ist jenen Personen gewiss, die sich dennoch am Spielfeldrand bemühen und für Stimmung sorgen. Denn diese kommt immer auch dem Team zugute und sorgt daher für Siege.