Cheerleader
Cheerleader sind ein fester Bestandteil des Basketballs – Woher kommt Cheerleading?
Wenn die Spieler auf dem Parkett nach Punkten jagen, die Maskottchen hin und wieder die Stimmung anheizen und die Musik aus den Anlagen der Sporthalle dröhnt, dann darf ein weiteres wichtiges Element des Basketballs nicht fehlen: die Cheerleader. Bei ihnen handelt es sich um junge und äußerst sportliche Damen, die den Beifall auf den Rängen in die Höhe treiben sollen.
Was ist das Cheerleading genau?
Laut genauer Übersetzung des Namens sind die Cheerleader jene Personen, die den Takt des Beifalls anstimmen. Wenn also auf den Zuschauerplätzen die Stimmung sinkt, dann naht der Auftritt der attraktiven Tänzerinnen, die mit gekonnten Einlagen für gute Laune sorgen. Doch auch sie bewältigen Schwerstarbeit, denn die Formationen erfordern einen souveränen Umgang mit den Elementen des Tanzes, der Akrobatik und des Turnens. Somit handelt es sich dabei auch nicht um ein wenig Hüpfen und Laufen, sondern um einen anspruchsvollen Sport. Auch in ihm werden übrigens Meisterschaften vergeben. Da das Cheerleading hohe Anforderungen an die körperlichen Fertigkeiten stellt, kann der Sport jedoch nur in relativ jungen Lebensjahren ausgeübt werden.

Der Ursprung des Cheerleadings
Schon zum Ende des 19. Jahrhunderts war es vor allem in den Vereinigten Staaten üblich, bei den Sportveranstaltungen für einen organisierten Beifall zu sorgen. So saßen etwa beim Football oder dem Baseball einige Herren unter den normalen Zuschauern und lenkten mit ihren Anfeuerungsrufen und Klatscheinlagen die Stimmung auf der Tribüne. Noch gleichmäßiger gelang das, als diese Handlungen von zentraler Stelle aus und für alle Anwesenden gut sichtbar ausgeführt wurden. Hierzu bediente man sich der jungen Damen, ließ sie künstlerisch auf oder neben dem Feld vortanzen und erreichte damit eine weit größere Wirkung. Heute sind Cheerleader daher zumindest im US-amerikanischen Raum von keiner Sportveranstaltung wegzudenken. Der Trend erreicht jedoch nach und nach andere Kontinente. So erfreut sich der Sport auch in der Basketballbundesliga großer Beliebtheit.